Vorgehensweisen bei IT-Audits mit EISA-Projekt
Im Kapitel "Vorgehensweisen" zeigen wir
Ihnen, wie Sie ein typisches Projekt initialisieren können und wie
die einzelnen Phasen umgesetzt werden müssen, um am Ende
Informationen über den aktuellen Stand der IT-Sicherheit zu
gewinnen. EISA-Projekt ist eine Kombination aus Beratung und
computer-gestützten Methoden zur IT-Sicherheitsanalyse von
beliebigen IT-Bereichen im Unternehmen.
Themenübersicht
Mögliche Ausgangssituationen
Das EISA-Projekt ist im Grunde genommen eine
Bestandsaufnahme zur IT-Sicherheit mit anschliessender Analyse der
festgestellten Mängel.
Es können folgende Ausgangssituationen bestehen:
-
Typ A: Eine
schriftlich fixierte Sicherheitspolitik auf Basis der
Geschäftspolitik des Unternehmens existiert und ist in Form von
Sicherheitskonzepten und Regelungen konkretisiert worden.
Das Management ist sich darüber im
Klaren, dass die Unternehmensziele, wie zum Beispiel der
geplante Gewinn, nur erreicht werden kann, wenn auch die für
die Erbringung der Leistungen notwendigen Voraussetzungen
stimmen.
Dazu gehört auch eine leistungsfähige Informations-
und Kommunikationstechnik. Es gibt daher bereits eine vom
Management (schriftlich) definierte, aus der allgemeinen
Unternehmenspolitik abgeleitete IT-Sicherheitspolitik und
entsprechende Regelungen zu deren Umsetzung, für das
Unternehmen als Ganzes oder für einzelne ausgewählte
IT-Bereiche.
In einzelnen Situationen können diese Regelungen
mehr oder weniger stark ausgeprägt sein, je nach
Schwerpunktsetzung oder Nachhaltigkeit, mit der das Management
auf die Einhaltung der IT-Sicherheitspolitik besteht.
-
Typ B: Es gibt noch
keine explizit schriftlich fixierte Sicherheitspolitik auf Basis
der Geschäftspolitik. Es gibt jedoch in Teilbereichen
schriftlich fixierte Regelungen und in Einzelfällen auch
Konzepte.
Es gibt noch keine vom Management
(schriftlich) definierte IT-Sicherheitspolitik für das
Unternehmen als Ganzes. Es gibt jedoch "mündlich überlieferte"
und teilweise auch einige schriftlich festgelegte
Verhaltensweisen für IT-Mitarbeiter in bestimmten Situationen.
Dem Management ist bewusst und es hat dies auch schon bei
mehreren Gelegenheiten zum Ausdruck gebracht, dass die sichere
Informations- und Kommunikationstechnik für das Unternehmen
"wichtig" ist, es gibt jedoch noch keine eindeutigen
Festlegungen "wie" wichtig.
Die mit der
Informationstechnik betrauten Mitarbeiter sind sich aber Ihrer
grossen Verantwortung für das Unternehmen bewusst und wollen
wenigstens einen Minimalstandard für IT-Sicherheit in Ihrem
Verantwortungsbereich erreichen, um auf der sicheren Seite zu
sein.
Die Lösung
Das EISA-Projekt wurde speziell für Unternehmen vom
Typ A und Typ B entwickelt. Die Initiative geht vom Management des Unternehmens oder
von verantwortungsbewussten IT-Mitarbeitern oder Managern der
mittleren Leitungsebene aus.
In der Zusammenarbeit mit Ihnen suchen wir Wege,
die bestehene IT-Sicherheit zu verbessern und in Zukunft eine für
Ihr Unternehmen angemessene IT-Sicherheit zu garantieren.
Ein erster Schritt ist es, sich Klarheit darüber zu
verschaffen, ob eine - und wenn ja - welche IT-Sicherheitspolitik
existiert, welche Regelungen vorhanden sind und wie gross der
Umsetzungsgrad dieser Regelungen bereits ist.
In weiteren Schritten
kann dann herausgefunden werden, ob die vorhandenen Regelungen
ausreichen oder ob weitere Massnahmen ergriffen werden müssen.
Ein mögliches erstes Ziel kann auch die Definition einer
IT-Sicherheitspolitik und die daran anschliessende Konzeptionierung
sein. Das EISA-Projekt dient dann zur Vorbereitung der Entwicklung
und Implementierung dieser Strategien.
In jedem Fall empfehlen wir zuerst eine
Bestandsaufnahme mit Hilfe von EISA-Projekt zu machen.
Erste Definition was "EISA-Projekt" ist
EISA ist eine Abkürzung und steht für Enterprise
IT-Security Analysis bzw. zu deutsch:
Globale, unternehmensweite IT-Sicherheitsanalyse.
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Projektstruktur entsprechend der org.
Verantwortung
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Global ist die Sicherheitsanalyse, weil nicht nur ein
einzelnes IT-System oder ein einzelner Bereich analysiert werden
kann (dies wäre ein Spezialfall), sondern je nach Bedürfnis des Kunden auch die
unternehmensweite IT-Sicherheit konzernübergreifend untersucht
werden kann (Dies ist der Normalfall).
Das Projekt kann entsprechend der organisatorischen
Verantwortung für die IT-Sicherheit oder anderen Regeln gegliedert
werden.
Die Sicherheitsanalyse wird in generell in Form von Beratungsprojekten
vorgenommen, daher "EISA-Projekt". Es gibt auch andere
EISA's, wie z.B. EISA-Bus, mit diesen Dingen hat unser EISA nichts
zu tun.
Zu Beginn einer IT-Sicherheitsanalyse nach der in
EISA-Methode, steht eine Erhebung der
signifikanten Unternehmensdaten (Ist-Aufnahme der Daten und
Informationen).
In weiteren Schritten werden die
Daten nach organisatorischen und technischen
IT-Sicherheitsgesichtspunkten risikobewertet und bzgl. ihrer
Relevanz für die IT-Sicherheitspolitik des Unternehmens
eingeschätzt (Sicherheitsanalyse).
Am Ende dieses Prozesses stehen priorisierte Massnahmenkataloge mit
konkreten und detailierten Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise
(Massnahmenkonkretisierung).
Vertrauensgarantie bei EISA-Projekten
Niemand lässt sich gerne in die Karten schauen. Ihr
Vertragspartner sichert strengste Vertraulichkeit der Informationen
und Ergebnisse zu und verpflichtet seine Mitarbeiter und externen
Partner ebenfalls zu dieser Vertrauensgarantie.
Jeder am
EISA-Projekt beteiligte Partner auf der Kundenseite erhält nur die
Informationen und Ergebnisse, die vorher gemeinsam vereinbart
wurden.
In einem IT-Audit mit EISA-Projekt können auch wirtschaftlich selbstständig
operierende Tochterunternehmen oder Handelspartner Gegenstand der
Untersuchung sein. Selbst in bestimmten Bereichen oder für
bestimmte Grossprojekte kooperierende Firmen, die auf dem Markt
ansonsten als Konkurrenten auftreten, können in einem
EISA-Projekt auditiert werden. Wir garantieren strengste
Geheimhaltung und Vertraulichkeit aller für die Einschätzung Ihrer
Sicherheitssituation mitgeteilten Informationen.
Bei Grossprojekten (ArGe) werden zusammenfassende
Ergebnisse in diesem Fall der Projektleitung und allen Mitgliedern
zur Verfügung gestellt (sofern so vereinbart), Detailergebnisse aus
Gründen der Vertraulichkeit und des Geheimschutzes nur denjenigen,
die es angeht.
Wir empfehlen schon während der Angebotsphase alle
Informationen, die Sie mit uns und wir mit Ihnen per E-Mail
austauschen, zu verschlüsseln, so dass niemand durch zufällig
erlangte Daten auf Ihr Sicherheitsprojekt zurückschliessen kann.
Qualitätssicherung dank
datenbankgestütztem Vorgehen
Die Risikobewertung und Analyse der
sicherheitsrelevanten Informationen erfolgt im EISA-Projekt
datenbankgestützt. Dank unserer Datenbank sind schon kurze Zeit nach
den Interviews erste vorläufige Ergebnisse in Berichtsform verfügbar.
Die Ergebnisse werden ähnlich wie bei den
Bundestagswahlergebnissen am Wahlabend in weiteren Schritten immer
mehr verfeinert, je nach gewünschter Qualität.
Auch in
Krisensituationen eines Unternehmens sind somit entscheidungsrelevante Informationen
zur aktuellen Sicherheitslage kurzfristig verfügbar, ohne dass erst umständlich
ein ausführlicher Bericht geschrieben werden muss. Der endgültige
Bericht kann auch erst geschrieben werden, wenn das Feuer gelöscht
ist.
Auch wenn die Sicherheitsanalyse computergestützt erfolgt, läuft
die Analyse nicht vollautomatisch. Jede Aussage, die Sie von uns
erhalten, basiert auf der Erfahrung und dem Wissen unserer
qualifizierten Sicherheitsexperten.
Der Computer ist unser bewährtes
Hilfsmittel Sie als Entscheidungsträger oder
Sicherheitsverantwortlichen schnell und effizient mit Informationen
zu versorgen, so dass Sie Ihre Entscheidungen aufgrund von besseren
Informationen treffen können.
Wenn sich noch während des Projekts kurzfristig Änderungen
oder neu auftretende Sachverhalte aufgrund aktueller Ereignisse
ergeben, können diese sofort von uns in die Datenbasis eingepflegt werden und daraus resultierende
Änderungen in den Auswertungsergebnissen sind ohne grossen
Zeitverlust für Sie schriftlich in Berichtsform verfügbar.
Die Datenbank sowie unsere Methoden und
Vorgehensweisen werden einer ständigen Prüfung und
Weiterentwicklung unterzogen. Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie
Transparenz stehen dabei an oberster Stelle. Alle Erkenntnisse, die
wir in Projekten bzgl. der Vorgehensweise gewinnen, fliessen in die
Weiterentwicklung unserer Tools, Methoden und Strategien.
Ausgangspunkt jeder IT-Sicherheitspolitik
ist die Geschäftspolitik
Ihr Unternehmen will Gewinn machen?
Hoffentlich!
Was passiert, wenn die IT öfter mal ausfällt oder
aufgrund von Sicherheitsmängeln fehlerhaft oder unwirtschaftlich
arbeitet? Die Gewinnziele sind gefährdet.
In der Geschäftspolitik werden die Unternehmensziele
festgelegt. Alle Bereiche Ihres Unternehmens müssen danach
ausgerichtet werden, so auch die Sicherheitspolitik. Das
Sicherheitsmanagement hat dafür zu sorgen, dass die in der
Sicherheitspolitik festgeschriebenen Sicherheitsziele jederzeit
erfüllt werden können. Hierzu bedarf es wirksamer Steuerungs- und
Kontrollinstrumente. Ein wesentliches Instrument ist die
Sicherheitsanalyse.
Gegenstand der IT-Sicherheitsanalyse mit EISA-Projekt
ist immer die
IT-Sicherheitspolitik Ihres Unternehmens. Jedes Unternehmen, welches auf Information-
und Kommunikationstechnik angewiesen ist, hat eine
IT-Sicherheitspolitik.
Wie bereits schon im Kapitel "Über
EISA-Projekt" ausgeführt, wird
die IT-Sicherheitspolitik aus der Unternehmenspolitik und den dort
definierten Unternehmenszielen abgeleitet.
Es gibt einen direkten
Zusammenhang zwischen beiden Politiken wie in nachfolgender Grafik
dargestellt ist.
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Zusammenhang zwischen Geschäftspolitik
und IT-Sicherheitspolitik
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Wenn also die IT-Sicherheitspolitik schlecht
definiert ist oder IT-Sicherheitsmassnahmen versagen, kann dies
unmittelbare Auswirkungen auf die kurz-, mittel-, oder langfristig
zu erreichenden Unternehmensziele haben.
Es muss nicht immer gleich eine Flutkatastrophe sein,
die das Unternehmen in seiner Existenz gefährdet. Beim
Flugzeugzusammenstoss über dem Bodensee waren mehrere kleinere
Verstösse gegen die Sicherheitspolitik der Luftraumüberwachung
schuld, so dass es letztlich zur Katastrophe kam. Neben dem
dominanten Human Factor (HF) hat auch die mangelhafte
Kommunikationstechnik eine wesentliche Rolle gespielt (Fluglotsen
waren aufgrund von Wartungsarbeiten nicht telefonisch erreichbar).
Fazit: Sich nur auf die technische Absicherung
verlassen zu wollen, wäre ein schwerwiegender Fehler. Seit Tschernobyl wissen wir
warum.
Kontroll- und Steuerungsinstrument: IT-Sicherheitsanalyse
Ein IT-System oder IT-Bereich muss hinsichtlich
bestimmter Minimalanforderungen "sicher" sein. Was
"sicher" ist, wird im IT-Sicherheitskonzept für das
IT-System oden den IT-Bereich genau festgelegt. Das
IT-Sicherheitskonzept beschreibt die Anforderungen an ein sicheres
System.
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Generischer Soll-Ist-Vergleich
[klicken Sie in das Bild um es zu vergrössern]
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Das EISA-Projekt ist eine Bestandsaufnahme mit
anschliessendem Soll-Ist-Vergleich. Verglichen wird ein vorhandenes
Ist-Konzept mit einem Soll-Konzept. Im EISA-Projekt wird für die
erste Bestandsaufnahme ein sogenanntes "Referenz-Konzept"
als Soll-Konzept SK 0 verwendet. Da das Referenz-Konzept
aus einem beliebigen IT-Sicherheitsstandard abgeleitet werden kann
(auch unternehmenseigenen des Kunden sind denkbar), ist in mehreren Schritten
(Rekursion) eine dynamische Anpassung bestehender
IT-Sicherheitskonzepte an Referenz-Standards möglich.
Übrigens:
Nirgends steht geschrieben, dass ein
IT-Sicherheitskonzept "schriftlich" existieren muss.
Wenige "gelebte" Regeln sind oft besser als viele Regeln,
die irgendwo in Ordnern ihrer Entsorgung entgegen sehen. Ein
schriftlich formuliertes IT-Sicherheitskonzept hat aber verschiedene
Vorteile:
-
Es ist klar was festgelegt wurde, dies erleichert
die Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder die Zusammenarbeit mit
externen Beratern.
-
Der aktuelle Stand der Regelungen kann bei Änderungen
fortgeschrieben werden.
-
In Notfällen ist eine Dokumentation zur Hand,
die auch in Stresssituationen die notwendigen Informationen verfügbar
hält.
Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Sicher
fallen auch Ihnen weitere Punkte dazu ein.
Das EISA-Projekt verwendet standardmäßig das
IT-Grundschutzhandbuch des Deutschen Bundesamt für Sicherheit in
der Informationstechnik (BSI) als Referenz-Standard. BSI bietet
das IT-Grundschutzhandbuch in seiner aktuellsten Fassung auf seiner
WebSite an:
IT-Grundschutzhandbuch von BSI in einem extra Fenster
anzeigen:
http://www.bsi.bund.de/gshb/deutsch/menue.htm
Die Kompatibilität zum Sicherheitsstandard ISO 27001
wird durch ergänzende Hilfsmittel hergestellt. BSI gleich sein
IT-Grundschutzhandbuch allmählich diesem international gültigen
Standard an.
Vergleich I: "Aspekte" und "Massnahmen"
IT-Sicherheitsgesichtpunkt vs
IT-Sicherheitsmassnahme
Man kann technische und organisatorische
IT-Sicherheitsgesichtpunkte unterscheiden. Analog dazu kann man
technische und organisatorische IT-Sicherheitsmassnahmen
unterscheiden. Generell kann jedoch gesagt werden, überall wo
Menschen arbeiten passieren Fehler, es gibt keine IT-Sicherheit ohne
organisatorische IT-Sicherheit.
Sehr oft ist jedoch zu beobachten, dass
organisatorische IT-Sicherheit eher stiefmütterlich behandelt wird.
Die Probleme, die wegen dieser mangelnden Aufmerksamkeit entstehen,
werden von den Betroffenen meist bei sich selbst gesucht, daher
werden diese Dinge nicht an die grosse Glocke gehängt. Wenn es dann
aber doch passiert, was eigentlich nicht passieren darf, ist das
Image schnell ramponiert, wenn die Geschädigten auch noch wichtige,
im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehende Politiker sind (Miles
and more - Freier Flug und freier Fall).
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IT-Sicherheitsanalyse |
IT-Sicherheitskonzeption |
|
IT-Sicherheitsgesichtspunkt
IT-Sicherheitsaspekt |
IT-Sicherheitsmassnahme |
IT-Sicherheitsgesichtspunkt (=Aspekt) und
IT-Sicherheitsmassnahme (=Konzept) sind zueinander komplementäre
Begriffe. Wenn ein Sicherheitszustand analysiert wird, spricht man
von IT-Sicherheitsgesichtspunkt und wenn ein Sicherheitszustand
festgelegt wird, spricht man von IT-Sicherheitsmassnahme.
Vergleich II: "Technisch" und "Organisatorisch"
Technische IT-Sicherheit vs organisatorische
IT-Sicherheit
Bei den technischen Gesichtspunkten steht die Frage
im Vordergrund: "Wie ist die IT-Sicherheitspolitik
technologisch umgesetzt worden." Welche Techniken kommen zum
Einsatz und sind die Techniken richtig eingesetzt worden.
Bei den organisatorischen Gesichtspunkten steht
dagegen die Frage im Vordergrund: "Wie ist die
IT-Sicherheitspolitik organisatorisch umgesetzt worden." Welche
organisatorischen Regelungen gibt es, erfüllen diese Regelungen die
minimalen Anforderungen an die IT-Sicherheit, sind die Regelungen
den betreffenden Mitarbeitern bekannt, werden diese Regelungen
eingehalten und wird die Einhaltung wenigstens durch Stichproben
auch kontrolliert.
Zusätzlich gibt es noch infrastruktuelle
IT-Sicherheit, wie z.B. der Schutz von Gebäuden. Feuerlöscher
scheinen zunächst nichts mit IT zu tun zu haben, erst wenn der
zentrale Verteiler brennt, wird der Zusammenhang klar.
Grundlage der
Sicherheitsanalyse: Risikobewertung
Die IT-Sicherheitsanalyse ist bei IT-Audits mit EISA-Projekten eine
sogenannte "Risikobasierte IT-Sicherheitsanalyse".
Schwachstellen werden über eine Risikobewertung der im
vorangehenden Soll-Ist-Vergleich gefundenen Defizite und Mängel im
Ist-Konzept identifiziert. Das Ganze läuft auf die Frage
Was wäre wenn....
hinaus. Ein Defizit liegt vor, wenn im Ist-Konzept
eine notwendige oder empfohlene Bedingung des Soll-Konzeptes nicht
erfüllt ist. Bewertet wird der Einfluss dieses Defizites auf das
bereits vorhandene Risiko. Bei Defiziten ergibt sich i.a. eine Erhöhung
des bereits vorhandenen Risikos. Diese Risikoerhöhung wird
qualifiziert. Es ergeben sich in der weiteren Analyse Risikoklassen.
Jeder vorgefundene Sachverhalt wird einer Risikoklasse (hoch,
mittel, gering) zugeordnet. Über weitere Auswertungsschritte ergibt
sich dann der sogenannte IT-Sicherheitsstatus für die untersuchte
IT-Umgebung.
Ergebnis der
Sicherheitsanalyse: IT-Sicherheitsstatus
Mass für die erreichte IT-Sicherheit in einem
Untersuchungsbereich ist der IT-Sicherheitsstatus, der das Verhältnis
von gemessener IT-Sicherheit und möglicher IT-Sicherheit angibt.
Der Wert wird als Prozentwert dargestellt. 0% entspricht
„Unsicher“ und 100% entspricht „Sicher“.
Die "mögliche" IT-Sicherheit ist durch das
Soll-Konzept festgelegt. In einer Art Bestandsaufnahme wird das Ist-Konzept festgestellt. Mit Hilfe des
Referenz-Vergleichsverfahrens werden die im Soll-Ist-Vergleich
festgestellten Abweichungen risikobewertet. Das Ergebnis ist der
IT-Sicherheitsstatus.
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Der IT-Sicherheitsstatus (hier:
Gesamtstatus)
[klicken Sie in das Bild um es zu vergrössern]
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Der
IT-Sicherheitsststatus ist einer der IT-Sicherheitsreports, die Sie
als Teil des IT-Sicherheitsberichts von uns erhalten. Weitere
Reports werden Ihnen exemplarisch im Kapitel
"Beispielergebnisse"
vorgestellt.
Vorgehensweise bei IT-Audits mit
EISA-Projekt
Um all die zuvor dargestellten Informationen
festzustellen und am Ende in der Datenflut nicht den Überblick zu
verlieren, empfiehlt sich von Anfang an eine systematische und
strukturierte Vorgehensweise. In dieser Dokumentation wollen wir
Ihnen darstellen, wie wir an die Sache herangehen wollen.
Diese Vorgehensweise hat sich in vielen Projekten,
die unsere Vertragspartner bisher durchgeführt
haben, als die Beste herauskristallisiert.
Projektphasenmodell
Das Vorgehen entspricht dem Phasenmodell. Jede Phase
besitzt Eingangs- und Ausgangsinformationen. Die
Ausgangsinformationen werden in der Phase durch Aktivitäten
erarbeitet. Aufgrund der dann vorliegenden Informationen werden
Entscheidungen getroffen, zur weiteren Vorgehensweise.
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Phasenmodell von EISA-Projekten
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A -
Vorbereitungsphase: Vorbereitende Schritte mit Workshop
B -
Ist-Aufnahme der Daten und Informationen (z.B. mit Interviews)
C -
Auswertungsphase: Sicherheitsanalyse mit Risikoeinschätzung
D -
Abgleichphase: Massnahmenkonkretisierung mit Priorisierung
Weitere Informationen
Falls noch nicht geschehen, sollten Sie auch das
Kapitel "Über EISA-Projekt"
lesen, um sich einen guten Überblick über Wesen und Zweck eines
EISA-Projekts für Ihr Unternehmen zu verschaffen. Sie finden Sie
auch Angaben zu unseren Leistungen, Nutzen und Vorteile des
Verfahrens.
Falls Sie noch etwas Zeit haben, sollten Sie mal kurz
in Kapitel "Beispielergebnisse"
reinsehen. Hier finden Sie einige anschauliche Beispiele zu Ihrem
IT-Sicherheitsbericht, den Sie bald in Händen halten könnten.
Für weitere Auskünfte oder für einen Termin zur
Kontaktaufnahme schreiben Sie uns bitte ein Mail, welches wir
zeitversetzt aber kurzfristig beantworten werden.
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