Massnahmenkonkretisierung mit Priorisierung
Während in der Phase C die Informationen ausschließlich
unter dem Gesichtspunkt der IT-Sicherheit bewertet wurden, erfolgt
in der Abgleichphase ein Abgleich und eine Relativierung der
Relevanz unter Berücksichtigung
der Zwänge eines wirtschaftlich arbeitenden Unternehmens.
Themenübersicht
Voraussetzungen für die
Abgleichphase
Der vorläufige IT-Sicherheitsbericht ist erstellt
und an den Kunden ausgeliefert
Es soll eine Priorisierung der emfohlenen Massnahmen
vorgenommen werden.
Sofern keine Abgleichphase (optional) erfolgt, ist
der vorläufige IT-Sicherheitsbericht gleichzeitig der
Abschlussbericht.
Aktivitäten in der Abgleichphase
Es findet ein zweiter Workshop statt. Es gilt drei an
sich widersprüchliche Ziele (IT-Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und
Benutzbarkeit) in Beziehung zu setzen. Dies geschieht in einem
Review der gefundenen Ergebnisse und des nach Risikoklassen
sortierten Massnahmenkatalogs aus der Phase C. Das Review erfolgt in
einem Workshop (Workshop II). Danach wird die Phase C teilweise
wiederholt, um neue, aktualisierte Berichte zu generieren.
Im Einzelnen ist folgendes zu tun:
-
Die Ergebnisse werden falls nötig korrigiert
(z.B. weil IT-Systeme einem ständigen Wandel unterworfen sind),
und schließlich priorisiert.
-
Alle gefundenen Ergebnisse hinsichtlich
IT-Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Benutzbarkeit werden mit
den IT-Verantwortlichen diskutiert.
-
Identifizierung der leicht umzusetzenden
Massnahmen. Diese können von der bestehenden IT-Organisation
meist ohne großen Aufwand von Personal, Zeit und Geld mit
"Bordmitteln" umgesetzt werden. Erfahrungsgemäß kann
eine Verbesserung der IT-Sicherheit von 10 bis 15% erzielt
werden, wenn diese Massnahmen umgesetzt werden.
-
Alle Änderungen werden einer erneuten
Risikobewertung unterzogen.
-
Die vorherigen Berichte werden neu erstellt
-
Alle entscheidungsrelevante Daten werden dem
Management des Kunden anschliessend in Form einer auswertbaren
Datenbank zur Verfügung gestellt.
Ergebnisse in der Abgleichphase
Es ergeben sich folgende zusätzliche Informationen
im IT-Sicherheitsbericht:
-
Ein nach Prioritäten hinsichtlich
unternehmensrelevanter Bedingungen und Möglichkeiten sortierter
Massnahmenkatalog.
-
Liste mit in der bestehenden Organisation leicht
umzusetzenden Massnahmen.
-
Auswertbare Datenbank mit allen
entscheidungsrelevanten Daten aus dem IT-Audit im Format
Microsoft Access 2000 (Auf Wunsch auch in anderen Versionen).
Die Umsetzung der empfohlenen Massnahmen ist nicht
Teil dieser Beauftragung. Das Beratungsteam bietet selbstverständlich
seine volle Unterstützung an, wenn Sie bei der Umsetzung Hilfe
brauchen.
Präsentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse werden von in einer Präsentation vor
Ort dem Kunden vorgestellt. Zeitbedarf ungefähr 1 Tag (auch wenn
der eigentliche Vortrag nur eine halbe Stunde dauert). Die Präsentation
ist optional und gesondert in Auftrag zugeben.
Mögliche Entscheidungen des
Managements
Das Unternehmen besitzt mit den Massnahmenkatalogen
und den überigen Informationen des IT-Sicherheitsberichts, der für
jeden geprüften IT-Bereich und für das Unternehmen als Ganzes
erstellt wird, ein Minimal-Sicherheitskonzept. Es können nun folgende
Entscheidungen getroffen werden:
-
Einfach nichts tun - Die vorhandenen
IT-Sicherheitsmassnahmen aufgrund der Analyseergebnisse für
ausreichend erklären und das evtl. noch bestehende Restrisiko
akzeptieren.
-
Sofortmassnahmen ergreifen - Die empfohlenen
Sofortmassnahmen (nur wenn Abgleichphase erfolgt ist) umsetzen
lassen. Mögliche Verbesserung der IT-Sicherheit ohne grossen
Aufwand ca. 10 - 15%. Restrisiko akzeptieren. Evtl. noch
vorhandene Schwachstellen weiter beobachten lassen.
-
Schwachstellen beseitigen - Mindestens die
empfohlenen Massnahmen der Risikoklasse "1" (Hohes
Risiko = Schwachstelle) sofort umsetzen lassen. Wenn das damit
erreichbare IT-Sicherheitsniveau noch nicht ausreicht, weitere
Massnahmen der Risikoklasse "2" (Mittleres Risiko)
umsetzen. Statt Risikoklasse ist die Priorität zu nehmen, wenn
Priorisierung erfolgt ist.
-
Minimal-Sicherheitskonzept umsetzen - Alle
empfohlenen Massnahmen umsetzen lassen entsprechend der durch
Risikoklasse oder Priorität gegebenen Rangfolge. Das
Unternehmen implementiert damit das durch den Massnahmenkatalog
empfohlene Minimal-Sicherheitskonzept.
-
Globales IT-Sicherheitskonzept aufstellen
lassen - Darüberhinaus kann das Management entscheiden, ein
globales unternehmensweites IT-Sicherheitskonzept in Auftrag zu
geben.
Die Umsetzung der empfohlenen Massnahmen oder die
Erstellung eines "richtigen" globalen
IT-Sicherheitskonzepts stellt ein neues Projekt dar, welches auf den
Ergebnissen des EISA-Projekts aufsetzt. Wir unterstützen Sie gerne
bei dem Werdegang hin zu einem "sicheren" Unternehmen.
Für weitere Auskünfte oder für einen Termin zur
Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an untenstehende Anschrift.
Wir werden uns kurzfristig bei Ihnen melden.
Weitere Informationen
Für weitere Auskünfte oder für einen Termin zur
Kontaktaufnahme schreiben Sie uns bitte ein Mail, welches wir
zeitversetzt aber kurzfristig beantworten werden.
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