Sicherheitsanalyse mit Risikoeinschätzung (Assessment)
Die eigentliche IT-Sicherheitsanalyse erfolgt in der
Auswertungsphase. Während in der Erhebungsphase bereits die
Integrität der Informationen sichergestellt wurde, kann sich die
Auswertungsphase ganz auf die Analyse dieser Informationen
konzentrieren. Ziel der Analyse ist es, evtl. vorhandene
Schwachstellen und Defizite - aber auch vorhandene Stärken der
Informationstechnik, zu identifizieren und zu bewerten.
Themenübersicht
Voraussetzungen für die Auswertungsphase
Voraussetzungen:
-
Die Datenbasis mit den sicherheitsrelevanten
Informationen wurde erstellt
-
Die Daten wurden Qualitätssicherungsmassnahmen
unterzogen (z.B. Nachfassaktionen, Stichproben vor Ort) um die
Integrität zu gewährleisten.
Aktivitäten während der Auswertungsphase
Aktivitäten:
-
SOLL-IST-Vergleich - Die in der
Erhebungsphase verwendete Checkliste erlaubt es, einen direkten
SOLL-/IST-Vergleich der vorhandenen ("gelebten")
IT-Sicherheitspolitiken und IT-Sicherheitskonzepte mit einem
Standard vorzunehmen.
-
Risikoanalyse - Die dabei festgestellten
Abweichungen werden bzgl. vorhandener oder möglicher Risiken
nach den durch das zugrundeliegende Verfahren festgelegten
Regeln bewertet (Rating). Die Wiederholbarkeit und
Vergleichbarkeit wird durch datenbankgestützte Werkzeuge
sichergestellt. Der Analyst, der diese Werkzeuge einsetzt, sorgt
dafür, dass alle relevanten Informationen berücksichtigt
werden.
-
Qualifizierung textbasierter Informationen
- Insbesondere können auch noch mündlich, schriftlich oder
visuell mitgeteilte Informationen, die sich nicht in ein
vorgegebenes Ja/Nein-Muster pressen lassen, qualifiziert werden.
-
Schwachstellenanalyse - Defizite mit hohen
Risiken oder Gesichtspunkte mit vielen Mängeln sind
Schwachstellen die im Schwachstellenkatalog ausgewiesen werden.
Ergebnisse in der Auswertungsphase
Die Analyseergebnisse werden dem Projektleiter des
Kunden unmittelbar im Anschluss an die erste
Auswertung in Form von Reports zeitnah zur internen Diskussion und weiteren
Entscheidung zur Verfügung gestellt. Der Zustandsbericht besteht
aus mehreren miteinander verbundenen Dokumenten (In elektronischer
Form als Hypertext verlinkt) und enthält alle Analysen und
Schlussfolgerungen (Schwachstellenkatalog) sowie eine
Zusammenfassung für das Management.
Von der Zusammenfassung kann zu den
Detailinformationen verzweigt werden, um so den Ursachen für die
Nicht-Einhaltung der geforderten IT-Sicherheitsziele auf den Grund
zugehen.
Standardmässig wird ein nach Risikoklassen
sortierter Massnahmenkatalog erstellt. Dieser zeigt auf, was sofort
getan werden kann, um die IT-Sicherheit zu erhöhen.
Bereits durch einfache Massnahmen, die releativ wenig
kosten, kann die IT-Sicherheit erfahrungsgemäß um bis zu 10%
verbessert werden. Die Feststellung erfolgt erst in der optional zu
beauftragenden Abgleichphase. Zuerst muss eine Priorisierung der
Massnahmen erfolgen die dort vorgenommen wird.
Nebeneffekte
Wenn die IT-Sicherheitsanalyse zu einem späteren
Zeitpunkt wiederholt wird, ist ein Periodenvergleich möglich.
IT-Sicherheit wird dadurch messbar und vergleichbar. Veränderungen
bei der IT-Sicherheit können nachgewiesen, die Ursachen präzisse
festgestellt werden. Das IT-Sicherheitsmanagement besitzt dadurch
ein wirksames Instrument zur Risikoplanung und -vorsorge.
Weitere Informationen
Für weitere Auskünfte oder für einen Termin zur
Kontaktaufnahme schreiben Sie uns bitte ein Mail, welches wir
zeitversetzt aber kurzfristig beantworten werden.
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