Über EISA-Projekt und EISA Audit
Das vorliegende Kapitel "Über
EISA-Projekt" ist eine Zusammenfassung der wesentlichen
Eigenschaften, Methoden und Vorgehensweisen, welche in
EISA-Projekten zum Einsatz kommen, der üblichen Einsatzgebiete und
der Vorteile.
EISA-Projekt ist eine Kombination aus Beratung und
computer-gestützten Methoden zur IT-Sicherheitsanalyse von
beliebigen IT-Bereichen im Unternehmen.
Themenübersicht
Zielgruppe
Zielgruppe sind Vorstand, Management und andere
IT-Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen oder Institutionen, die
wissen wollen, wie sicher die bisher ergriffenen Massnahmen des
Unternehmens oder des von ihnen verantworteten IT-Bereiches sind und
wo es Verbesserungsmöglichkeiten und Einsparpotentiale gibt. Ziel
ist es, einen Zustand von "angemessener" Sicherheit zu
erreichen.
Entscheidungsträger und -gremien können sich mit
wertvollen entscheidungsrelevanten Informationen versorgen lassen,
Entscheidungen vorbereiten, absichern, umsetzen und die Umsetzung
anschließend kontrollieren und wenn nötig korrigierend eingreifen.
Verantwortung
für IT-Sicherheit - Wer hat die?
Der Vorstand oder die Geschäftsleitung trägt die
Verantwortung für die IT-Sicherheit des gesamten Unternehmens. Die
Bereichsleiter sind für ihren jeweiligen Aufgabenbereich
verantwortlich. Damit der Sicherheitsverantwortliche Entscheidungen
aufgrund sicherer Informationen treffen kann, müssen diese
Informationen entsprechend strukturiert angeboten werden.
Die
IT-Sicherheitspolitik
Da die IT-Sicherheitspolitik aus der
Unternehmenspolitik abgeleitet ist, kann eine Beeinträchtigung der
IT-Sicherheitsziele auch eine Beeinträchtigung der Erreichung der
Unternehmensziele verursachen. Die für das Ergebnis verantwortliche
Unternehmensleitung wird daher ein elementares Interesse haben, die
Einhaltung der IT-Sicherheitsziele zu gewährleisten.
 |
Zusammenhang zwischen Geschäftspolitik
und IT-Sicherheitspolitik
[klicken Sie in das Bild um es zu vergrössern]
|
Die
IT-Sicherheitsziele
Der IT-Sicherheitsstatus ist Messgrösse für den Erfüllungsgrad
der grundlegenden IT-Sicherheitsziele. Die IT-Sicherheitsziele
werden in der IT-Sicherheitspolitik für diese Umgebung festgelegt.
Wir unterscheiden folgende fünf IT-Sicherheitsziele:
- Vertraulichkeit
- Integrität
- Verfügbarkeit
- Authentizität
- Verbindlichkeit
Was
ist EISA-Projekt?
EISA-Projekt ist ein urheberrechtlich geschütztes
Consulting Verfahren für die unternehmensweite Sicherheitsanalyse.
EISA-Projekt ist eine Sicherheitsüberprüfung
(Audit) gegen Standards wie z.B. ISO 27001 im organisatorischen und
technischen Umfeld. Bewährte Beratungstechniken werden mit
regelbasiertem Expertenwissen in Form von Datenbanken kombiniert.
Die Methode ist für viele Branchen und Unternehmen die beste Wahl,
wenn der aktuelle Sicherheitsstatus festgestellt und angemessene
Massnahmen ergriffen werden sollen.
EISA-Projekt ist ein computer-gestütztes Verfahren
zur Messung der IT-Sicherheit im Unternehmen. Die Leistung dieser
auf dem Markt einmaligen Methode ergibt sich durch Kombination von
quaifizierter IT-Sicherheitsberatung und modernsten
Computerverfahren und Datenbanktechniken.
Das Ergebnis von EISA-Projekt ist ein
IT-Sicherheitsbericht zum Stand der IT-Sicherheit in ausgewählten
IT-Bereichen des Unternehmens. Der Kunde erhält ein
Zertifikat, welches ihm die festgestellte Sicherheit seines
Unternehmens bestätigt.
Der Massnahmenkatalog ist zusammen mit den
Referenzleitfäden ein Minimal- IT-Sicherheitskonzept, welches in
weiteren Schritten nur noch verfeinert werden muss, um ein
"echtes" IT-Sicherheitskonzept zu erhalten.
Mehr...
Instrument
zur Steuerung und Kontrolle der IT-Sicherheit
Im Zuge des EISA-Projektes wird eine
Berichtshierarchie etabliert, die der organisatorischen Struktur des
Untersuchungsbereichs folgt. Die Unternehmensleitung erhält
schlussendlich eine Aussage über den aktuellen IT-Sicherheitsstatus
des gesamten Untersuchungsbereichs, die IT-Bereichsleiter Aussagen
über den IT-Sicherheitsstatus ihres jeweiligen Aufgabenbereichs bis
hinunter zu den einzelnen IT-Systemen, sofern diese Gegenstand der
Untersuchung waren.
Durch bereichsübergreifende Auditierung
(IT-Security-Benchmarking) kann eine Art Sicherheitswettbewerb
entstehen. Die Bereiche müssen sich etwas einfallen lassen, ihre
gesteckten Ziele zu erfüllen, da jetzt der Vergleich untereinander
möglich ist.
 |
IT-Sicherheitsstatus (Gruppenübersicht)
[klicken Sie in das Bild um es zu vergrössern]
|
Es kann vom Management veranlasst werden, diesen
IT-Sicherheitsstatus regelmäßig fortzuschreiben, um eine ständige
Kontrolle darüber zu erhalten, ob die implementierten Massnahmen
noch wirksam sind und wie sich die IT-Sicherheit über eine längere
Periode weiter entwickelt.
Initiierung
des IT-Sicherheitsprozesses - Wie fange ich an?
Das EISA-Projekt ist eine Beratungsdienstleistung und
dem Wesen nach ein IT-Sicherheitsaudit, bei dem in einem initialen
Schritt eine Bestandsaufnahme der IT-Sicherheit in ausgewählten
IT-Bereichen erfolgt und im finalen Schritt die Entscheidung des
Managements stehen kann, eine globale IT-Sicherheitspolitik im
Unternehmen zu etablieren. Die Entscheidung des Managements ist
gleichzeitig wiederum ein initaler Schritt für weitere Aktivitäten.
Es entsteht ein fortlaufender, sich ständig verbessender Prozess
(Rekurision).
 |
Initiierung des IT-Sicherheitsprozesses
[klicken Sie in das Bild um es zu vergrössern]
|
Vorgehensweise
im EISA-Projekt
In einem Workshop werden einige oder alle IT-Bereiche
im Unternehmen ausgewählt und anschließend überprüft und bzgl.
angenommener oder tatsächlich vorhandener Risiken für die Erfüllung
der IT-Sicherheitsziele bewertet. Nahezu beliebige organisatorische
Strukturen sind abbildbar und gleichzeitig auditierbar.
Für jeden IT-Bereich wird der aktuelle
IT-Sicherheitsstatus festgestellt. Es können Vergleiche im
Unternehmen zwischen den IT-Bereichen (IT-Security-Benchmarking)
sowie Periodenvergleiche zur Erfolgsmessung der umgesetzten
Massnahmen angestellt werden.
 |
Projektstruktur entsprechend der org.
Verantwortung
[klicken Sie in das Bild um es zu vergrössern]
|
Unter IT-Bereich wird in dieser Dokumentation ein
organisatorischer Verantwortungsbereich für Informations- und
Kommunikationstechnik (IuK bzw. ICT) verstanden, sowie Personal oder
Organisation allgemein.
Beispiele für IT-Bereiche sind ein einzelnes
IT-System, ein Gebäude, die Infrastruktur in einem Gebäude, eine
Abteilung, ein Unternehmensstandort, ein Tochterunternehmen, ein
Outsourcing-Partner, ein Geschäftspartner (z.B. ein Zulieferer),
ein Geschäftsbereich in dem mehrere Betriebsstätten
zusammengefasst sind oder alle Teilunternehmen, Standorte oder
Betriebsstätten eines Konzerns zusammengenommen.
Die Verantwortung für IT-Sicherheit trägt immer ein
Mensch. Kein technisches System kann Ihnen diese Haftpflicht
abnehmen. Wenn aufgrund von Sicherheitsmängeln Andere zu Schaden
kommen, dann wird entsprechend der Hierarchie von oben nach unten
verfahren, bis ein Verantwortlicher identifiziert ist. Alle
IT-Verantwortlichen haben deshalb ein elementares Interesse an der
ausreichenden Absicherung Ihres Bereiches.
EISA-Projekt dokumentiert für jeden auditierten
IT-Bereich in wieweit die minimalen Anforderungen an die
IT-Sicherheit erfüllt sind. Sofern Schwachstellen und Mängel
erkannt wurden, kann der IT-Verantwortliche dies gegenüber den höheren
Instanzen nachweisen und Unterstützung in seinen Aufgaben
einfordern.
Was
ist zu überprüfen?
In einem vorbereitenden Workshop werden aus vorgegebenen
Themenkatalogen die Prüfungshemen (Aspekte) zu den einzelnen
IT-Bereichen ausgewählt. Die Fragenlisten für die Interviews
enthalten dann die ausgewählten Themen. Zu jedem Thema gibt es eine
oder mehrere Fragen (checkpoints). Die Fragen müssen mit
"Ja" bzw. "Nein" beantwortet werden. Zusätzliche
Informationen werden in Form von Kommentaren erfasst. Diese
Textinformationen sind ganz besonders wichtig, da der Analyst dann
den Sachverhalt besser einschätzen kann.
Meist gilt die Antwort "Ja - aber..." oder
"Nein - aber...". Nur ein IT-Sicherheitsexperte kann
einschätzen, welche Konsequenzen dies für die IT-Sicherheit im
Einzelfall hat. Sie können zwar die Erhebung in Eigenregie selbst
durchführen, nicht jedoch die anschließende Sicherheitsanalyse.
Der Themenkatalog "IT-Grundschutz" umfasst
die organisatorische IT-Sicherheit für ein heterogenes IT-Umfeld
und lehnt sich an das IT-Grundschutzhandbuch der Deutschen BSI an.
Die Kompatibilität zu anderen IT-Sicherheitsstandards wie z.B. ISO
27001 wird durch ergänzende Checklisten und Arbeitsmittel
hergestellt.
 |
 |
|
Themenkataloge zu
Allgemeine Regelungen , Netze, Komunikation und Telearbeit
[klicken Sie in ein Bild um
es zu vergrössern]
|
Wie
überprüfen wir?
Die Datenerhebung erfolgt auf der Ebene der
sogenannten Scopes. Hierunter versteht man einen Sicherheitsbereich,
der im einfachsten Fall einfach ein IT-System, im komplexen Fall das
gesamte Sicherheitsmanagement (Organisatiorische Sicherheit)
des Unternehmens sein kann. Auch Gebäude und Aussenanlagen
(Perimeterschutz) werden mit Hilfe eines ergänzenden Verfahrens
erfasst und deren Sicherheit mit EISA-Projekt bewertet
(Siehe auch Holistic Safety Examination:
www.hse-projekt.de).
Mit Hilfe von EISA-Projekt können Sie Ihre
Sicherheitsleitlinie, deren Umsetzung in Form von Konzepten,
Sicherheitsmassnahmen und Regelungen überprüfen lassen
(Organisatorische Sicherheit).
Mit Hilfe von EISA-Projekt können Sie die Umsetzung
der Sicherheitskonzeption in die gelebte Wirklichkeit überprüfen.
Wieviel Sicherheit kommt beim IT-System oder beim einzelnen
Mitarbeiter an?
Erhebungsmethode ist ein checklistengestütztes Interview, welches
von Ihren Mitarbeitern auch in Eigenregie durchgeführt werden kann, z.B. um
Kosten zu sparen oder Mitarbeiter zu schulen. Das Interview kann
optional durch Stichproben und / oder technische Audits ergänzt
werden, um die Datenbasis zu verbessern und zu verfeinern.
Die Eigenregie wird durch Leitfäden unterstützt,
die Hinweise zur Selbstbefragung geben. Wir empfehlen das Interview
durch externe Berater vornehmen zulassen, um auch Antworten die
nicht gefragt worden sind aufzunehmen und ein umfassenderes Bild zu
erhalten.
 |
 |
|
Checkliste, bestehend
aus Fragenlisten und Referenzleitfaden
[klicken Sie in ein Bild um
es zu vergrössern]
|
Die Checklisten sind in deutscher und englischer Sprache
verfügbar. Die Checklisten sind Hilfsmittel bei unseren
Dienstleistungen und können zur Zeit nicht separat
bezogen werden. Wir bitten um Verständnis.
Im Anschluss an die Datenerhebung werden alle
bekannten Informationen von unseren qualifizierten
IT-Sicherheitsexperten einer Risikomatrix zugeordnet und mit Hilfe
computer-gestützter Methoden analysiert. Ergebnis ist der
IT-Sicherheitsstatus für alle überprüften IT-Bereiche, Themen und
IT-Sicherheitsziele.
Ergebnis
I - Der IT-Sicherheitsstatus
Die "mögliche" IT-Sicherheit ist durch das
SOLL-Konzept festgelegt. In einer Art Bestandsaufnahme wird das
IST-Konzept festgestellt. Mit Hilfe des
Referenz-Vergleichsverfahrens werden die im SOLL-IST-Vergleich
festgestellten Abweichungen risikobewertet. Das Ergebnis ist der
IT-Sicherheitsstatus.
Mass für die erreichte IT-Sicherheit in einem
Untersuchungsbereich ist der IT-Sicherheitsstatus, der das Verhältnis
von gemessener IT-Sicherheit und möglicher IT-Sicherheit angibt.
Der Wert wird als Prozentwert dargestellt. 0% entspricht
„Unsicher“ und 100% entspricht „Sicher“.
 |
Der IT-Sicherheitsstatus (hier:
Gesamtstatus)
[klicken Sie in das Bild um es zu vergrössern]
|
100% bedeutet, das alle minimalen Anforderungen an
die IT-Sicherheit bei den geprüften Themen erfüllt sind. Ihr
IT-Bereich kann "besser" sein, dies wird im
IT-Sicherheitsbericht durch entsprechende Kommentare ausgedrückt.
Ergebnis
II - Minimal-Sicherheitskonzept
Der IT-Sicherheitsbericht enthält Massnahmenempfehlungen für IT-Sicherheitsmassnahmen. Zusammen mit den
Referenzleitfäden bilden diese ein Minimal-Sicherheitskonzept für
Ihre auditierten IT-Bereiche.
Sie können selbst entscheiden, ob
diese Empfehlungen für Sie ausreichend sind oder ob Sie eine
weitergehende Verfeinerung wünschen. Meist sind einige der
empfohlenen Massnahmen ohne grossen Aufwand in Ihrer Organisation
umzusetzen, sodass der IT-Sicherheitsstatus um bis zu 15% (Typisch
nach unseren bisherigen Erfahrungen) verbessert werden kann.
Unsere
Leistungen
- Organisatorisches IT-Sicherheitsaudit mit Datenerhebung,
Risikobewertung und IT-Sicherheitsanalyse
- Überprüfung der IT-Sicherheitspolitik und -konzeption
- Optional Stichproben zur Absicherung der Antworten
- Optional technische Ergänzungsaudits bei einzelnen
IT-Systemen
- Datenerhebung per Interview oder in Eigenregie des Kunden
- Hilfsmittel sind Umfangreiche Fragelisten und Leitfäden
- Nahezu beliebige organisatorische Strukturen sind abbildbar
- Auswertung (Risikobewertung und Sicherheitsanalyse) erfolgt
computergestützt
- Berichtshierarchie (Summaries) entsprechend den
Verantwortungsstufen
ferner erhalten Sie bei uns
- Internationales Team von IT-Sicherheitsspezialisten
- 2 Sprachen im Bericht (Deutsch oder alternativ Englisch)
- Gesetzeskonform zu deutschen und europäischen Richtlinien
- Fragenlisten mit über 7.000 Fragen in ca. 600 Themengebieten
zur organisatorischen und technischen IT-Sicherheit sowie zu
Infrastruktur-Sicherheit (Gebäudeschutz).
Erweiterungsmöglichkeiten
- Sofortmassnahmen
- Einführung eines IT-Sicherheitsprozesses
- Etablierung einer unternehmensweiten IT-Sicherheitspolitik
und -konzeptionierung
- Trainings
Unterstützte
IT-Sicherheitsstandards
- IT-Grundschutzhandbuch des Deutschen BSI
- ISO 27001
Ihr Vorteil und Ihr Nutzen
- Verbesserung der Entscheidungsqualität
- Das Management trifft Entscheidungen aufgrund sicherer Informationen
und Empfehlungen
- Beitrag zur Risikovorsorge
- Stärken und Schwächen der IT-Sicherheitspolitik werden
erkannt
- Strukturelle Mängel hinsichtlich IT-Sicherheit in der
IT-Organisation können beseitigt werden
- Einsparpotential durch zielgerichteten Resourcensatz bei den
Massnahmen
- Investitionsschutz - Die Vergleichbarkeit und
Wiederholbarkeit über alle untersuchten IT-Bereiche, auch über
mehrere Perioden hinweg ist gewährleistet
- Kostengünstige Methode, bis zu 50% Ersparnis gegenüber
anderen Audits bei gleichzeitig hoher Qualität der Aussagen.
Weitere
Informationen
Im Kapitel
"Vorgehensweisen"
finden Sie detailiertere Informationen zur Vorgehensweise und
Verfahren in EISA-Projekten.
Im Kapitel
"Ein
Projektbeispiel" wird ein Audit in Form eines EISA-Projekt
beispielhaft vorgestellt und Sie können sich einen
"echten" Ergebnisbericht dazu online herunterladen. Der
Bericht besteht aus Management-Zusammenfassung und Detail-Reports.
Alle Dokumente sind untereinander verlinkt.
ür weitere Auskünfte oder für einen Termin zur
Kontaktaufnahme schreiben Sie uns bitte ein Mail, welches wir
zeitversetzt aber kurzfristig beantworten werden.
|